Wir möchten DANKE sagen!

Wir möchten DANKE! sagen. All denen, die gestern Sonntag zu einem Basketballfest beigetragen haben.

- Den Sponsoren und Gönnern, die an unser Projekt geglaubt und uns unterstützt haben, bevor Basketball Oberthurgau überhaupt ein Match gespielt hat.

- Den Zuschauern, viele davon Eltern, welche uns ihre Kinder anvertrauen,damit diese diesen tollen Sport erlernen können.

- Der Cheerleader-Truppe der Tanzwerkstatt Musikschule Arbon, welche uns hoffentlich auch in Zukunft mit ihren Choreographien erfreuen wird.

- Den Spielern - von jung bis alt - die Woche für Woche ins Training kommen, um diesen Verein und den Basketballsport im Oberthurgau zu etablieren.

- Den Trainern, welche in ihrer Freizeit all diese Spieler trainieren und betreuen.

Gestern Sonntag hatten alle zusammen Anteil daran, dass Basketball Oberthurgau sein erstes offizielles Spiel gegen die "Old Stags" von Opfikon Basket mit 73:69 gewinnen konnten. Herzlichen Glückwunsch an die zwölf Jungs und Coach Nicolas Enrique Franco und Co-Trainer Claudio Cioce zu diesem Sieg, der diesem Projekt hoffentlich weiteren Schub verleiht.

Es gibt Tage, die fühlen sich einfach perfekt an, auch wenn sie es nicht sind. Doch für Nicola Franco war dieser 28. Oktober so einer. Als der Basketballer aus dem Zürcher Oberland vor weniger als einem Jahr die Idee hatte, an seinem neuen Wohnort im Oberthurgau einen Verein zu gründen, hätte er sich wohl kaum in seinen kühnsten Träumen ausgedacht, was an diesem Sonntag passiert ist. Die Uhren wurden an diesem Sonntag zwar eine Stunde zurückgestellt, doch für den Basketballsport im Oberthurgau hat eine neue Zeit begonnen.

Es war der Tag des ersten offiziellen Spiels des Vereins. Schon am Samstagabend begannen die Vorbereitungen in der Halle: Die Sponsorenbanner wurden aufgehängt, die Bälle gepumpt und die Zuschauerbänke aufgestellt. Dass diese am Sonntagabend an ihre Kapazitätsgrenzen stossen würden, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand gedacht.

Am Sonntagvormittag begann der Tag mit dem vereinsinternen U9-Juniorenturnier. 22 Mädchen und Buben waren heiss darauf, ihren zahlreich erschienenen Angehörigen zu zeigen, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten alles erlernt hatten. Kurz nach Mittag war das Turnier vorbei und bereits 20 Würste vom Grill und noch viel mehr Kuchenstücke und Kaffee verkauft. Der Anfang dieses Basketballfestes war gelungen.

Um 14 Uhr empfingen die U17-Junioren die „Warriors“ aus Wetzikon. In dieser ersten Saison spielen die Oberthurgauer noch ausser Konkurrenz in der Liga mit, und die sieben Jungs mussten gleich hartes Brot essen und erkennen, dass es noch einige Trainings braucht, um gegen langjährige Basketballer mithalten zu können. Das erste Viertel ging mit 28:2 an die Zürcher Oberländer. Doch danach legten unsere Jungs die Nervosität immer mehr ab und kamen besser ins Spiel. Das letzte Viertel gestalteten sie ausgeglichen, doch sie mussten eine 20:69-Niederlage hinnehmen.

Andere Ambitionen hatte das Herrenteam in der 4. Liga gegen Opfikon. Für zusätzliche Motivation sorgten die zehn Tänzerinnen der Tanzwerkstatt, welche Basketball Oberthurgau als Cheerleaderinnen unterstützten und eigens für die Premiere eine Choreographie einstudiert hatten. Das erste Viertel war hart umkämpft und ging mit 12:11 an die „Old Stags“. Doch danach drehten die Gastgeber auf und gingen mit 33:22 in die Pause.

Nach der Halbzeitpause stellte Opfikon von Zonen- auf Manndeckung um und konnte bis zum Ende des dritten Viertels um zwei Zähler auf 55:46 verkürzen. Auch deshalb, weil die Oberthurgauer an der Freiwurflinie nicht ihren besten Tag hatten. Der vor der Pause erarbeitete Vorsprung schmolz auch im letzten Viertel weiter dahin – doch er reichte. Mit 73:69 gewinnt Basketball Oberthurgau seine erste Partie der Vereinsgeschichte.

Und auch wenn noch viele Sachen verbesserungswürdig sind, sei es auf und neben dem Feld, so war es dennoch ein perfekter Auftakt. Über den ganzen Tag hinweg kamen rund 200 Personen in die Seegarten Turnhalle, welche die Festwirtschaft leer gekauft haben. Beim Herrenspiel mussten gar noch Festbänke in die Halle getragen werden, damit alle Fans einen Sitzplatz fanden. Selbst Anhänger von den Philippinen kamen nach Arbon. Es waren Arbeiter des in Egnach ansässigen Hauptsponsors Hotwork, welche diesen historischen Moment miterlebt haben.

Bilder: Michael Steiner

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